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Neuer Film von Andreas Horvath


Am 6
. September startet der neue Film des preisgekrönten Salzburger Filmemachers und Fotografen Andreas Horvath in den österreichischen Kinos: „Lillian“ handelt von einer Frau, die zu Fuß die USA durchquert, um zurück in ihre russische Heimat zu gelangen.
Ein Artikel von Natalie Zettl

Seine Weltpremiere feierte Andreas Horvaths Spielfilmdebüt beim Filmfestival in Cannes – und begeisterte die Zuseher: Durch die Abbildung von sogenannten „Fly-over-States“ (also Staaten fernab der Küsten, die von Touristen kaum besucht werden) beeindruckt „Lillian“ durch einen ungewöhnlichen Blickwinkel.

Foto: Stadtkino Filmverleih.

Foto: Stadtkino Filmverleih.

Eine historische Reise zu Fuß

Mit seinem Spielfilmdebüt stützt sich Andreas Horvath auf die historische Figur der Lillian Alling, die in den 1920er Jahren vier Jahre lang den nordamerikanischen Kontinent durchwanderte, um nach Russland zu gelangen. Ihre Reise führte sie von New York westwärts durch Kanada, anschließend über den Yukon durch Alaska. Ob sie es letztendlich schaffte, die Beringstraße zu überqueren und ihre Heimat zu erreichen, ist nicht geklärt
. Der Schluss des Films spielt sich jedoch auf der russischen Seite der Beringstraße ab – und die Handlung ist in der Gegenwart verankert. Dazu Andreas Horvath: „Mich hat der universale Aspekt der Geschichte interessiert – ich bin fasziniert von der Tatsache, dass eine Frau zu Fuß von New York nach Alaska geht. Ich wollte den einzigartigen, wunderschönen Kern der Story nicht mit einer beliebigen Hintergrundgeschichte überfrachten.“

Foto: Stadtkino Filmverleih.

Foto: Stadtkino Filmverleih.

Der Film

Die Dreharbeiten zu „Lillian“ starteten im September 2015 mit dem Dreh der Schlusssequenz in Sibirien
. 2016 fand der Hauptdreh statt – und verlangte Andreas Horvath einiges ab: „Ich bin die gesamte Strecke von New York bis Anchorage in Alaska mit dem Auto gefahren“, erzählt der Filmemacher. „Bis auf wenige Unterbrechungen war die Darstellerin der Lillian die ganze Zeit mit dabei.“ Ein interessantes Detail: Für die meisten Nebenrollen spielen die betreffenden Personen sich selbst – alle Verkäuferinnen, die im Film zu sehen sind, sind tatsächlich Verkäuferinnen und auch der Sheriff ist „echt“

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. Nur eine Rolle wurde fremdbesetzt: Der Pick-up-Fahrer, der Lillian nachstellt, wird vom Produktionsleiter Chris Shaw dargestellt. Insgesamt entstand unter der Leitung Andreas Horvaths ein Meisterwerk oder, wie der Salzburger selbst es ausdrückt: „Ein entschleunigtes Roadmovie mit Lillian als Protagonistin und einem übermächtigen Antagonisten – dem nordamerikanischen Kontinent.“

Wann und wo?

In Salzburg ist „Lillian“ ab 9. September in DAS KINO zu sehen.

Foto: Stadtkino Filmverleih.

Foto: Stadtkino Filmverleih.


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