DiamaniKouta

Ein Container für die Zukunft

Hilfe zur Selbsthilfe für ländliche Regionen im Senegal – das ist die Mission des Vereins Diamani Kouta. Zu diesem Zweck wurde Anfang August ein Container mit Hilfsgütern gepackt und im Anschluss in den Senegal verschifft.
Ein Artikel von Natalie Zettl

Das Lager in der Bräuhausstraße wirkt wie ein Sammelsurium aus verschiedensten Waren: Bunte Schultaschen für Erstklässler glitzern mit metallenen Werkzeugen und Schubkarren um die Wette. Daneben stehen Schreibtische, Stühle, Eimer, Schaufeln, aber auch Rollstühle und Krücken. Nacheinander wird alles in den Container geladen, der vor dem Gebäude auf der Straße parkt – und in wenigen Wochen werden sich die 23.000 Einwohner des Dorfes Kafountine im Senegal über die Güter freuen.

Foto: Natalie Zettl / Die Salzburgerin.

Foto: Natalie Zettl / Die Salzburgerin.


Foto: Natalie Zettl / Die Salzburgerin.

Foto: Natalie Zettl / Die Salzburgerin.

Die neue Generation

„Diamani Kouta – New Generation“ heißt der Verein, der diese Art der Hilfe möglich macht – damit die Menschen in ihrer Heimat bleiben können und an Lebensqualität gewinnen. Hoch motiviert kämpft Eva Mück für die Ziele ihrer Organisation. „Wir möchten erreichen, dass die Dorfbewohner selbst arbeiten und ihren Lebensunterhalt verdienen können“, erklärt Vereinsgründerin Eva Mück. „Das ist meine Herzensangelegenheit.“ Und das sieht man nicht zuletzt an dem begeisterten Funkeln in ihren Augen, wenn sie von ihrem Projekt erzählt. Eva Mück engagiert sich bereits seit vielen Jahren im Senegal. Erfolgreiche Projekte sind unter anderem „Ein Boot zum Bleiben“ und „Agrarland zum Bleiben“ – beide sollen den Menschen ein Leben in Würde ermöglichen.

Foto: Diamani Kouta - New Generation.

Foto: Diamani Kouta – New Generation.

Vom Ich zum Wir

Einer der größten Partner von Diamani Kouta ist der Senat der Wirtschaft – Vorstand Hans Harrer ist beim Beladen des Containers live vor Ort. „Das ist wirklich ein tolles Projekt“, schmunzelt er. „Aber genau das ist das Thema: Es reicht eben nicht, mal kurz hinzuschauen und zu sagen, ja, das ist ein tolles Projekt – man muss mithelfen. Man muss vom Ich zum Wir kommen!“ Neben dem Senat der Wirtschaft sind zahlreiche Unternehmen als Partner des Projekts beteiligt: Unter anderem engagierten sich die Syncon Consulting GmbH sowie Stiegl Immobilien (mit einem Gratis-Stellplatz für den Container) und Biogena.

Neuigkeiten von Diamini Kouta und die Möglichkeit zum Spenden gibt es online unter www.diamanikouta.com

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