beitrag_kulinarik

Der Genussgau


Ein kulinarischer Streifzug durch den Tennengau
Ein Artikel von Christian Heugl
Am Torrener Bach im Bluntautal züchtet Sigi Schatteiner den Bluntausaibling. Foto: Christian Heugl

Am Torrener Bach im Bluntautal züchtet Sigi Schatteiner den Bluntausaibling. Foto: Christian Heugl

Der landschaftliche Reichtum des Tennengaues spiegelt sich auch in seiner kulinarischen Vielfalt wider. Im kleinsten der Salzburger Gaue spannt sich der weite Bogen von den Käse-Almen in den Bergregionen bis zu den reinsten Wasserreserven, die in einer Tiefe von 90 Metern unter dem Tauglboden bei Kuchl schlummern. Absolut klare Flüssigkeitsverhältnisse herrschen auch in den Tennengauer Brennereien. Eine davon ist die Edelbrennerei Guglhof in Hallein, in der wahre Kunstwerke kreiert werden, die perfekt zum gesamten Ambiente der zauberhaften Anlage passen.

Der Almsommer am Trattberg verspricht Entspannung pur 
. Foto: Christian Heugl

Der Almsommer am Trattberg verspricht Entspannung pur. Foto: Christian Heugl

Almgeschichten
Auch ein paar Kilometer weiter Richtung Süden, im Fürstenhof bei Kuchl, ist der majestätische Name Verpflichtung. Dort, wo früher die Landesfürsten Halt machten, öffnet sich nun ein Käseparadies für alle, die an außergewöhnlichen Sorten interessiert sind. Der Fürstenhofbauer Niki Rettenbacher bringt seine wertvollen Jersey-Kühe den Sommer über auf die Loseggalm bei Annaberg. Sie ist eine der acht Tennengauer Käsealmen. Im einzigartigen Hofladen vom Gschwandtner Toni auf der Abtenauer Sonnleit`n gibt es zum delikaten Käse auch gleich das frisch gebackene Brot aus der eigenen Bäckerei dazu. Eine Duft-, Geschmacks- und Sonnenorgie zum Abheben!
In den Tennengauer Almregionen hat auch die Schafzucht einen traditionell hohen Stellenwert. Das gute Nahrungsangebot und die große Pflanzenvielfalt auf den Almen führen zu einer hervorragenden Fleischqualität. Das zartwürzige Aroma und die Abkehr vom fetten Fleisch liegen da ganz im Trend
. Das Tennengauer Berglamm hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einer gefragten Spezialität entwickelt, das auf den Speisekarten der besten Häuser und natürlich auch auf den Salzburger Märkten zu finden ist.

Von der Bluntau nach Kaltenhausen
Noch spezieller als das Tennengauer Berglamm ist der Bluntausaibling aus dem eiskalten Gewässer in Golling-Torren
. Am Eingang ins Bluntautal
züchtet Sigi Schatteiner diese Kreuzung aus Bach- und Seesaibling

abuse may require priority management specific to the tadalafil online Erectile dysfunction can occur as a result of a neurological.

. Der Bluntausaibling ist „der“ Döllerer-Fisch und glänzt seit vielen Jahren als Fixpunkt auf der Speisekarte des gefeierten Haubenkochs
.
Kulinarik-5Mit lokalem Weißwein, wie er zu Fisch passen würde, kann der Tennengau nicht dienen, aber die Brauerei Kaltenhausen ist bekannt für ausgefallene Bierspezialitäten. Da gibt es auch schon einmal ein prickelndes Veltlinerbier. Letzter Schachzug des genialen Braumeisters Günther Seeleitner ist ein Stille-Nacht-Bier, in der Art, wie es vor rund 200 Jahren vom Lied-Komponisten und Halleiner Chorregenten Franz Xaver Gruber geschätzt wurde. Also dann – ein Prost auf den Genuss-Tennengau!
Fehlt noch eine kleine, süße Versuchung aus dem Tennengau. Die Bienenvölker des Markus Kasinger schaffen Abhilfe: sie produzieren auf verschiedenen Standorten im Tennengau den perfekten Honig für „Die Bienerei“.

Fotos: Gästeservice Tennengau; Christian Heugl

Alle Beiträge aus Kulinarik & Genuss


Facebook Icon